Retrospektive

von Christoph

Ein Jahr geht zu Ende. Und damit auch ein nicht immer leichtes Jahr für fallen-legen. Mitten zwischen Grundsatzdiskussionen, persönlicher Verpflichtung für die gemeinsame Sache geriet so manches Mal der Spaß an der Sache in den Hintergrund und die eigentlich unerwünschte Professionalität hielt Einzug. Auch so mancher in später Nacht geschriebener Artikel entpuppte sich beim morgendlichen Durchlesen als nicht mehr so gelungen, wie man das noch gestern abend dachte. Und Selbstzweifel gehören wohl beim Schreiben immer dazu. Und erst recht beim Veröffentlichen des eigenen Werkes. Und so manches Mal sitzt man dann bewundernd vor den Artikeln der Kollegen.

Aber auch die räumliche Trennung – Lund, München, Augsburg und Bamberg geben ein interessantes Koordinatensystem – machen fallen-legen.de zu dem, was es ist: Wir erleben (wenngleich als Studenten doch ähnliches) Verschiedenes, schreiben über Verschiedenes und schaffen es so ab und zu, an unserem Ziel eines gewissen Positionswechsels näherzukommen. Und auch wenn die nahezu ausschließliche Kommunikation über Email, Chat und Foren so manches Mal zu verschiedenen Interpretationen geführt hat, so hat es auch Vorteile: Man denkt dann doch noch mal darüber nach, was man gerade schreibt und kommt so auf neue Artikelideen.

Und auch wenn ich persönlich den Verlust der literarischen Ecke nach wie vor bedaure – fallen-legen geht weiter. Wir tun unser Bestes, auf der selben Stelle in einem Jahr wieder zu schreiben.

Bild: http://flickr.com/photos/planetbene/ veröffentlicht unter creative commons Lizenz.

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