Drama

von Matthew

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Holprig stolpern hier die Worte
doch das ist jetzt wahrlich nichtig
der Gedanke, er war wichtig!
und er ist vermutlich flüchtig

Erkenntnis der besond’ren Sorte
(und die macht bekanntlich süchtig)
nageln, fest, werd’ ich sie tüchtig!
Denn es scheinet hell und lichtig:

Der große Malus unserer
Anderen
Zeit
ist die Übertriebenheit

so GUT der Geistesblitz dass von mir ich ihn nie mehr lies!!!!!!
das schönste, beste wahrste Wort, das ALLES in die Schranken wies! omg roxor
und so begaaaaabt, ICH, der ihn fand
und, noch toller, auch VERSTAND! :P :P OGC
NICHTS KANN DIES MEHR ÜBERTRUMPFEN

Mein Glück war endlos – doch nicht lang
denn – kurz später – und es kam
eine Philosophie, inspiriert von C.H.Esser
und – DER Gedanke war viel besser!

<oh schreck!>

Und so war meine Welt zerstört.
die Lobeshymne erlogen – unerhört.

und sagt ihr, ‚dieses Spiel ist kläglich’
so sehet! Es passiert fast täglich.
Und lieber hätten wir geschwiegen, als etwas zu sehr übertrieben
denn glaubt man an die eigene, im Eifer gesprochene Lüge
bricht das Kartenhaus bald zusammen
die Dramatisierung reisst unseren Geist

mit sich wie im schönen glücklichen Bild immer das schöne Bild das insgeheim besser ist egal wie schön wir uns malen und das Metall schneidet mir ins Fleisch und das Blut ist die hässliche Realität denn die zuckersüßen Bilder kann ich nicht verdauen sie sind durchfall bevor ich sie anfasse und ich verfluche den tag wo ich aufhörte an gott zu glauben und an den wirklichen menschen und nur noch glaubte an die worte die bilder die hülsen und alles ist schlecht und die sensation ist mein götzenbild selbst jetzt!!! ich bete zum ecstatischen gefühl das es wiederkehren möge und die glasscherben gleiten unter meine haut und ich wälze mich auf dem stahlbeton und küsse meinen kaktus ist das übertrieben ist das übertrieben ist das übertrieben?!????

Das fiel auf, nur zur Erklär-ung,
als ein Mann hippend hoppte mit Schwung
doch ich glaub langsam, die blitzblanken Chromräder, Platinzähne, Goldkettchen
spiegeln nur die Angst ihrer Mitmenschen wieder, Angst übersehen zu werden
in dem Land wo keiner dich beiseite genommen und gesagt hat, dass es um mehr geht,
als besser oder schlechter zu sein als Andere, weit hinter dem ganzen Müssen und Sollen.
Keiner die stillen Tränen aus den unsicheren Augen gewischt hat. Keiner bereit war
zuzugeben, wer er eigentlich war. Und dabei sich selbst zerstörte. Aber nicht nur da. Auch anderswo.

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