Tag der tiefsten Nacht

von Matthew

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Der Tag
an dem ich wusste, wie du bist
an dem ich schmeckte, wie du fühlst
der soll mir nie verloren gehen.

Der Blick
in dem wir schwebten, eins im Glück
Süßer Schmerz und keine Reue
und jetzt, in der kalten Wüste
wird es leer.

Ich könnt die ganze Nacht schreien
doch den Abgrund würd trotzdem keiner riechen.
Ich weiß, es ist nur Eskapismus mit anderen Mitteln
sag mal, bist du das noch?
Oder hab ich uns schon verloren…

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Ich schneid dir ein Loch in den Sommerwind
komm wir steigen durch und weg von hier
Wo soll’s denn bitte noch besser sein?
Wir finden’s schon, auch nachts um vier

Fallen durch die vergängliche Ewigkeit
Legen uns auf den Sternenschleier nieder
Ich darf dich niemals wissen lassen
wie schön du bist wenn du lachst
über das unmöglichste Nichts, ein Schnabeltier
– weint, warum hörst du nicht zu?

Ich weiß es tut alles so weh auf der Erde
doch irgendwann muss ich zurück
will erschaffen, will was zaubern – ja, ich schäm mich dafür
ich muss weiter, bitte, noch ein Stück

Du strahlst mich an mit verwirrten Augen
ich spüre du verstehst mich nicht
ich wünschte ich könnt es dir besser erklären
doch dafür bin ich einfach zu dumm.
Zu… Mensch.

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Besser die Hütte aus Abendsilber
als der Goldpalast der nie erbaut
Gib mir den Fluss aus den Bergwäldern
nimm den Schatten, der klebt, auf meiner Haut

Der Tag
wo ich wusste wer du bist
wo ich fühlte was du fühlst
der soll mir nie verloren gehen.

Wer weiß
vielleicht kommst du mal hier zurück
berührst den Boden, nur ein Stück
und wir können von hier gehen

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