gegen dort wo du mal warst

von Mario

Ja, das wie es wirklich ist, ist wohl nichts, gegen dort wo du mal warst. Trotzdem war es, auch ganz ohne verklärende Erinnerung, unglaublich schön, dort wo ich am vorletzten Montag war. Bei Kettcar.Wunderbar. Ein bisschen später kommen und langsam mit Madsen warm werden. Die Hitze und die kühlen Eiswürfel an den Lippen spüren. Sich treffen, erfreut umarmen und mitten rein in die Madsen- Fankurve stürzen. Den Refrain beim zweiten Mal mitsingen und langsam mit Madsen heiß werden. Die Jungs rocken und auch wenn man (noch) kein Lied kannte, hej die würde ich mir vielleicht auch solo anhören.

Dann erstmal Pause, ein mittelkurzer Trialog – über Zukünfte und zukünftige Einkünfte – an der fast schon kühlen Abendluft. Wieder zurück in die stickige Schwüle des Zeltes, ein kaltes Getränk und nach fast ganz vorn. Kettcar kommen und spielen und nicht nur ich fang an zu tanzen. Die Menge wogt wild und eine Menge wogt in mir: schieben, drücken, hüpfen. Sich einer grenzenlosen Euphorie hingeben, alle Deiche brechen und sich total fallen lassen. Bekannte Texte und die Möglichkeit der vielfachen Interpretation und Assoziation genießen. Sich dann langsam in den Worten, den Chiffren und Assoziationen verlieren, alles zu einem berauschten Brei werden lassen, der gar nicht unglücklich den Sockel, das Meer bildet das die Instrumente aufbauschen und sich brechen lassen. Und wenn dann die Keyboardgischt eine heranrauschende Gitarrenwelle überhöht oder eine wunderbare Zeile, die emotions- und assoziationsgeladen brodelnde Oberfläche durchbricht, mitspringen und sich wunderbar fühlen. Ein paar Mädels kurz kennen lernen, sich das Haupthaar kühl benetzen lassen und gleich wieder vergessen, nach vorne, in die Arme der Freunde. In das Gefühl wir wären Eins. Die erste Zugabe genießen und die zweite herbeischreien, mit dem traurig- schönen “Balu” ausklingen und eigentlich noch immer weiter, weiter, weiter tanzen wollen. Kann mir irgendwer erklären warum Sterne eigentlich verglühen?

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Ein Kommentar.


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