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	<title>Comments on: Gutes Spiel &#8211; Böses Spiel</title>
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	<description>Ein Magazin, das es liebt: Die Welt zu betrachten, zu fühlen was passiert und zu hören was erzählt wird.</description>
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		<title>By: Matthew</title>
		<link>http://www.fallen-legen.de/_fl1/?p=990&#038;cpage=1#comment-323</link>
		<dc:creator>Matthew</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 15:55:44 +0000</pubDate>
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		<description>Erstmal vorneweg - ich liebe das Prinzip von Oiligarchy, und die Idee der Abkehr von einer vereinfachten &quot;hau-drauf-und-schluss&quot; Moral bei Computerspielen.

Interessant aber gerade bei Oiligarchy ist aber doch, dass man sich doch nicht wirklich ethisch verhalten kann, ohne das Spiel zu beenden (was ja auch die subtile Aussage über die Ölindustrie sein soll und insofern absolut genial gemacht ist). Falls man das Spiel also öfters spielt, ist es eigentlich nur die fatalistische Frage, die vielleicht den Nerv der Zeit trifft - wie orchestriert man den eigenen Untergang?

Versucht man, relativ einfallslos so viele Punkte wie möglich zu sammeln? Dann findet man sich in einer düsteren Vision irgendwann im 24. Jahrhundert wieder, das BIP ist stabil auf geschrumpften Niveau, die Politiker seit anbeginn der Zeit so gut mit Schmiergeldern geölt dass man eigentlich die Farce der Demokratie eigentlich mal langsam aufgeben könnte, und in Iraq stapeln sich seit 1950er Jahre sehr regelmäßig die Leichen - naja, bis zu dem Zeitpunkt an dem das Öl wirklich ausgeht, und jede verfügbare Fläche für die sogenannten &quot;Human Burners&quot; bereitgestellt wird, in dem Leichen zu Energie-Biomasse verarbeiten werden, um die Menschheit weiterhin in der Ölabhängigkeit verfallen zu lassen. Aber immerhin das eigene Vermögen ist so hoch, dass es sich nicht mehr auf dem Bildschirm darstellen lässt.

Sehr grotesk - aber wirkt ja vermutlich deswegen so eindrucksvoll. Was die Tragödien für das antike Griechenland...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmal vorneweg &#8211; ich liebe das Prinzip von Oiligarchy, und die Idee der Abkehr von einer vereinfachten &#8220;hau-drauf-und-schluss&#8221; Moral bei Computerspielen.</p>
<p>Interessant aber gerade bei Oiligarchy ist aber doch, dass man sich doch nicht wirklich ethisch verhalten kann, ohne das Spiel zu beenden (was ja auch die subtile Aussage über die Ölindustrie sein soll und insofern absolut genial gemacht ist). Falls man das Spiel also öfters spielt, ist es eigentlich nur die fatalistische Frage, die vielleicht den Nerv der Zeit trifft &#8211; wie orchestriert man den eigenen Untergang?</p>
<p>Versucht man, relativ einfallslos so viele Punkte wie möglich zu sammeln? Dann findet man sich in einer düsteren Vision irgendwann im 24. Jahrhundert wieder, das BIP ist stabil auf geschrumpften Niveau, die Politiker seit anbeginn der Zeit so gut mit Schmiergeldern geölt dass man eigentlich die Farce der Demokratie eigentlich mal langsam aufgeben könnte, und in Iraq stapeln sich seit 1950er Jahre sehr regelmäßig die Leichen &#8211; naja, bis zu dem Zeitpunkt an dem das Öl wirklich ausgeht, und jede verfügbare Fläche für die sogenannten &#8220;Human Burners&#8221; bereitgestellt wird, in dem Leichen zu Energie-Biomasse verarbeiten werden, um die Menschheit weiterhin in der Ölabhängigkeit verfallen zu lassen. Aber immerhin das eigene Vermögen ist so hoch, dass es sich nicht mehr auf dem Bildschirm darstellen lässt.</p>
<p>Sehr grotesk &#8211; aber wirkt ja vermutlich deswegen so eindrucksvoll. Was die Tragödien für das antike Griechenland&#8230;</p>
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